Auf den Hund gekommen
Verschlagen und geschunden kamst du zu uns. Dein Herz pochte wie wild, meines auch. Heute pochen unsere Herzen immer noch, aber aus Freude! Diese Freude zu erklären ist mehr als schwierig. Tägliche Freude die du uns allen gibst. Tag für Tag, Jahr für Jahr ist es eine Ehre einen solchen Freund an der Seite haben zu dürfen. Umso mehr tut es weh wenn man sieht was für Menschen Tiere halten die sie nicht schätzen und schon gar nicht verstehen. Darum wohl auch der Name: Hundehalter- ein Mensch der den Hund davon (ab)hält ein wirklicher Hund und Freund zu sein.
Unsere Freundschaft braucht keine Erklärung, keine Definition. Sie ist hier und somit ist sie gut. Denn nur der, der den Hund als Freund annimmt und ihn auch als solchen behandelt, weiß was es heißt einen »Freund auf vier Pfoten« zu haben.
Nein, ich rede nicht von der Vermenschlichung eines Tieres! Das pure Gegenteil ist doch wichtig und wohl auch richtig. Den Hund eben Hund sein zu lassen! Erst dann erkennt der Mensch die wirklichen Qualitäten dieser einzigartigen Freundschaft. Eine Freundschaft ohne Worte, eine Freundschaft von Herzen!
Ein Hund ist immer nur so dominant wie es der Meister zulässt!
Es ist immer der Mensch, der den Hund nicht versteht. Nie umgekehrt!
Wenn der Hund nicht gerade frißt oder schläft; ist er interessiert.
Es ist überhaupt nicht wichtig wie lange Sie mit dem Hund draußen sind, sondern wie.
Ohne den Menschen zu kennen, kann man den Hund nicht richtig verstehen.
Der Hund lebt nicht einfach ziellos in den Tag hinein. Er denkt, handelt und schläft!
Wenn der große Teil der Hundebesitzer sich doch nur endlich die Mühe machen würde zu verstehen was ihr Hund ihnen mit seinem Verhalten sagen möchte.
Der Hundehalter muß anstatt den Fehler immer beim Hund zu suchen, mal zuerst genau über sein eigenes Tun oder Nichtstun nachdenken.
Nie, aber auch gar nie ist es der Hund der böses will! Dafür ist ganz alleine der Halter zuständig.!
Viele Hundehalter sind unschlagbare Weltmeister im Ausreden erfinden. Anstatt der Halter selbst, ist es dann immer der Hund der den Regen nicht mag, schwarze Rüden haßt, vor großen Hunden zittert oder ein kleiner Allesfresser ist.
Was der Hund tut oder eben nicht tut liegt einzig und alleine am Menschen der ihn führt oder eben nicht führt.
© Stefan Wittlin, (*1961), Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist
Nicht der Mensch ist vor dem Hund zu schützen,
sondern der Mensch vor Menschen,
die den Hund zum Eigennutz benutzen.
Christiane Rohn, (*1969), deutsche Tierschützerin und Kunstmalerin, leitet den Gnadenhof »Lebenswürde für Tiere«
Quelle: http://www.der-gnadenhof.de/
Ein Hund spiegelt die Familie. Wer sah jemals einen munteren Hund in einer verdrießlichen Familie oder einen traurigen in einer glücklichen? Mürrische Leute haben mürrische Hunde, gefährliche Leute gefährliche.
Sir Arthur Conan Doyle, (1859 - 1930), englischer Romanschriftsteller, schuf die Gestalt des Meisterdetektivs Sherlock Holmes und seines Freundes Dr. Watson
|